15.06.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Experte demonstriert Abhöranlage
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Quelle: NZ Netzeitung GmbH
Die Koalition aus SPD und Grünen hat sich mit der Union endgültig auf Änderungen des so genannten Lauschangriffs geeinigt. CDU und CSU hatten einen Gesetzentwurf von Rot-Grün kritisiert.
Der so genannte Lauschangriff wird geändert. Die rot-grüne Koalition und die Union einigten sich auf Neuregelungen, nachdem sie im Vermittlungsausschuss darüber beraten hatten.
Damit können die Ermittlungsbehörden zur Verfolgung der organisierten Kriminalität und schwerer Straftaten Wohn- und Geschäftsräume auch weiterhin akustisch überwachen.
Die Verständigung darüber gab der Parlamentarische Geschäftsführer der Unions-Fraktion, Norbert Röttgen, der Nachrichtenagentur dpa bekannt. Der Fraktionsgeschäftsführer der Grünen, Volker Beck, bestätigte die Einigung.
Die Union hatte zuvor wegen eines rot-grünen Gesetzentwurfs den Vermittlungsausschuss angerufen. Nach Angaben von Röttgen wird das Gremium in seiner Sitzung am Mittwoch die Verständigung bestätigen. Die Union habe sich in einigen Punkten mit ihren Forderungen durchsetzen können, sagte er. (nz)