08. Jun 2005 18:59
Nach einem Treffen mit dem Bundeswahlleiter haben PDS und WASG ihren Willen zu einer Zusammenarbeit bei der Bundestagwahl betont. Die rechtlichen Probleme seien lösbar.
Vor allem soll jetzt umgehend der Name für die Kandidatenliste geklärt werden, wobei sich «Demokratische Linke» als wahrscheinlichste Lösung herausschält. Der Bundeswahlleiter einige juristische Hinweise gegeben, sagte Ramelow. Einzelheiten nannten die Vertreter von PDS und WASG nicht. Ramelow sagte, die Konsequenzen aus dem Gespräch beim Bundeswahlleiter müssten nun die Gremien beider Parteien ziehen: «Der Bundeswahlleiter hat kein grünes Licht zu geben.»Nach den Worten von WASG-Bundesvorstandsmitglied Thomas Händel wird es am Donnerstag nochmals eine Sitzung der gemeinsamen Verhandlungskommission geben. Am Wochenende würden der Parteivorstand der PDS und die Landesvorstände der Wahlalternative informiert. Die WASG wolle zudem ihre Mitglieder befragen. (nz)