Wahlalternative im Osten lehnt Bündnis mit der PDS ab
08. Jun 2005 11:01
PDS-Wahlkampfleiter Bodo Ramelow
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Die ostdeutschen Landesverbände der WASG sind gegen ein Bündnis mit der PDS. Vertreter der Partei und PDS-Wahlkampfleiter Ramelow verhandeln dennoch weiter über eine mögliche Zusammenarbeit.
Die ostdeutschen Landesverbände der Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit (WASG) stehen einem möglichen Bündnis mit der PDS weiterhin skeptisch gegenüber. Er denke nicht, «dass die Wähler das gutheißen werden», sagte Thilo Wirtz aus dem Landesvorstand Sachsen am Mittwoch im Deutschlandfunk. Das Zusammengehen sei ein «Etikettenschwindel» wirke wie eine «Stimmungsbeschaffungsaktion für die PDS».PDS-Wahlkampfleiter Bodo Ramelow und ein Vertreter der WASG treffen am Mittwoch den Bundeswahlleiter, um die Möglichkeiten der Zusammenarbeit bei einer Bundestagswahl zu besprechen. Bei einem Treffen der WASG-Landesvorstände von Sachsen, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern war zuvor deutlich geworden, dass ein Bündnis mit der PDS dort auf Bedenken und Ablehnung stößt. (nz)