30. Mai 2005 14:34
Oskar Lafontaine hat die SPD endgültig verlassen. Er schickte sein Parteibuch an den Landesverband in Saarbrücken.
Lafontaine hatte sich in der vergangenen Woche einer Listenverbindung von PDS und der neuen Linkspartei «Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit» (WASG) als Bundestagskandidat empfohlen. Ob diese wirklich zu Stande kommt, ist bislang unklar, zumal es dabei rechtliche Hürden gibt. Nachdem ihn SPD-Generalsekretär Klaus Uwe Benneter daraufhin zum Parteiaustritt aufgefordert hatte, sagte Lafontaine, er habe immer erklärt, dass seine Mitgliedschaft beendet sei, wenn die Sozialdemokraten mit der Agenda 2010 in einen Bundestagswahlkampf zögen. (nz)