CDU und CSU würden «sehr rasch die inhaltlichen und personellen Fragen» klären, sagte CSU-Chef Edmund Stoiber am Sonntag in München. Über Stoibers Verzicht auf die Kanzlerkandidatur zugunsten von Angela Merkel gibt es Spekulationen. Für Montag hat er eine Erklärung angekündigt, ebenso wie Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU). Nach dpa-Informationen wollen CDU und CSU den gemeinsamen Kanzlerkandidaten aber erst am 30. Mai benennen. CDU-Chefin Angela Merkel hat einen «engagierten und beherzten Wahlkampf» für den Herbst angekündigt. «Jeder Tag, an dem Rot-Grün nicht regiert, ist ein guter Tag für Deutschland», sagte sie. Die Frage, ob sie bei einer eventuellen Bundestagswahl im Herbst als Kanzlerkandidatin der Union antreten werde, beantwortete Merkel nicht. «Jetzt schauen wir erst einmal, wie es weitergeht», sagte sie.