netzeitung.deEhemalige «Schill-Partei» in Hamburg löst sich auf

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Der Gründer der Rechtsstaatlichen Offensive, Ronald Schill (Foto: AP<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Der Gründer der Rechtsstaatlichen Offensive, Ronald Schill
Foto: AP
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Parteigründer Ronald Schill ist seit 2003 nicht mehr Mitglied in der unter seinem Namen bekannt gewordenen Rechtsstaatlichen Offensive. Jetzt löst sich der Hamburger Landesverband auf.

Die früher als «Schill-Partei» bekannt gewordene Rechtsstaatliche Offensive hat sich in Hamburg aufgelöst. Als Grund dafür nannte der Landesvorsitzende Hagen Riemann Differenzen mit dem Bundesvorstand. Dieser habe ehemaligen Republikanern und Mitgliedern der DVU und der Deutschen Partei die Aufnahme in die PRO ermöglicht. Wegen dieses «Rechtskurses» trete der Hamburger Landesvorstand geschlossen zurück, die Hamburger PRO löse sich damit auf.

Ronald Schill, zuvor als «Richter Gnadenlos» in Hamburg bekannt geworden, hatte die Rechtstaatliche Offensive Partei im Jahr 2000 gegründet und 2001 einen überraschenden Erfolg mit über 19 Prozent der Stimmen bei der Bürgerschaftswahl erzielt. Die anschließende Koalition mit der CDU, in der Schill Innensenator war, zerbrach Ende 2003. Schill wurde daraufhin von der Rechtsstaatlichen Offensive, die als «Schill-Partei» bekannt geworden war, ausgeschlossen. Er trat daraufhin für die «Pro DM/Schill»-Partei an. (nz)