20.02.2005
Herausgeber: netzeitung.de
Franz Müntefering
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Das Ziel einer rot-grünen Mehrheit in Kiel sei zwar nicht erreicht worden, dennoch danke er Heide Simonis, hat SPD-Chef Müntefering gesagt. Ohne sie wäre die SPD «nicht so weit nach vorn gekommen». Thema: Wahl in Schleswig-Holstein Merkel: Ergebnis ist «sensationell» CDU stärkste Partei in Schleswig-Holstein SPD in Schleswig-Holstein reagiert enttäuscht Der SSW: Das Zünglein an der Waage Südschleswigscher Wählerverband bekennt sich klar zu Rot-Grün
SPD-Chef Franz Müntefering hat in einer ersten Reaktion auf die Wahl in Schleswig-Holstein eingeräumt, dass die Sozialdemokraten das Hauptziel einer rot-grünen Mehrheit verfehlt haben. «Das zweite Ziel, die Regierungsfähigkeit, ist Spitz auf Knopf», sagte Müntefering am Sonntagabend in Berlin.
Der Parteivorsitzende hält jedoch eine Mehrheit zusammen mit dem SSW noch für möglich. 2004 sei ein hartes Jahr für die SPD gewesen, sagte der SPD-Chef weiter. Im Herbst habe es sehr schlecht ausgesehen, dann habe man sich «aus der Tiefe herausgebuddelt».
Lob an SimonisVor 14 Tagen habe die SPD in Umfragen vorn gelegen. «Heute, am Tag der Wahl war es nicht so», sagte er. Trotzdem habe sich der Kampf gelohnt. «Die Modernisierung des Landes ist nicht leicht zu vermitteln», sagte Müntefering weiter.
Insgesamt habe die SPD Vertrauen zurückgewonnen, so das Fazit des SPD-Chefs. Ein Lob sprach er Ministerpräsidentin Heide Simonis aus: «Richtig ist, dass wir ohne sie nicht so weit nach vorn gekommen wären.» (nz)