netzeitung.deSüdschleswigscher Wählerverband bekennt sich klar zu Rot-Grün

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Der Süd­schles­wig­sche Wäh­ler­ver­ban­d ist bereit, eine rot-grüne Min­der­heits­regie­rung zu tole­rie­ren. Das sagte die Vorsitzende des SSW, Gerda Eichhorn, der Netzeitung. Thema: Wahl in Schleswig-Holstein CDU stärkste Partei Wahl in Schleswig-Holstein begann verhalten

Falls es in Kiel weder für eine Fort­set­zung von Rot-Grün noch für Schwarz-Gelb reichen sollte, würde der Süd­schles­wig­sche Wäh­ler­ver­ban­d (SSW), eine Min­der­heits­regie­rung nach skan­dina­vischem Vorbild tole­rie­ren. Als Partner kämen SPD und Grüne in Frage, weil es in der Programmatik «mehr Übereinstimmung» gebe, als bei eine CDU/FDP-geführten Regierung, sagte die Landesvorsitzende Gerda Eichhorn der Netzeitung. Zwar laute das «Grundverständnis des SSW», dass man mit jedem verhandele. Eine Tolerierung von Schwarz-Gelb sei aber «eher unwahrscheinlich».

Eine Regieruns­betei­ligung des SSW schließt Eichhorn aus. «Wir wollen kein Ministerium», sagte sie. Stattdessen erwarte man die Zusicherung, dass bestimmte politische Entscheidungen von Regierung und Opposition zusammen auf den Weg gebracht werden. Man soll sich hierbei stärker an Dänemark und anderen skandinavischen Ländern orientieren. Dort suche man stets «breite Mehrheiten», so Eichhorn. «Wir möchten die Macht dem Parlament zurückgeben», sagte sie.


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