Einen Bericht der «Bild am Sonntag» bezeichnete Merkels Sprecher als «Quatsch». Die Zeitung hatte unter Berufung auf Informationen aus der CDU-Spitze von einer Krisensitzung geschrieben, bei der Merkel den Generalsekretär unter «strenge Aufsicht» des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Ronald Pofalla gestellt habe. Dieser gelte als möglicher Nachfolger für den Fall, dass Meyer wegen er Affäre zurücktreten müsse. Meyer ist seit November 2000 CDU-Generalsekretär. Nach eigenen Angaben hat er noch fünf Monate lang bis April 2001 die geordnete Übergabe seiner Managertätigkeit bei RWE betrieben und in der Zeit umgerechnet rund 60.000 Euro bezogen: 40.400 Euro Gehalt sowie Tantiemen und Weihnachtsgeld in Höhe von rund 18.920 Euro. Darüber hinaus habe er seit dem Ruhen seines Arbeitsvertrages von RWE keine weiteren Zahlungen bekommen.