Anzeige gegen CDA-Chef Arentz
Wie die «Kölnische Rundschau» berichtet, wird Arentz in der Anzeige vorgeworfen, von der «Kohlelobby gekauft worden» zu sein. «Gegebenenfalls» sei er sogar bestechlich, zitiert das Blatt die Anschuldigungen.
Arentz lässt den Nebenjob inzwischen «ruhen». Er verzichtet zudem auf weitere Bezüge.
Ungeachtet dessen will der CDA-Chef auch künftig eine wichtige Rolle in der Führung der Bundes-CDU einnehmen. Auf dem Düsseldorfer CDU-Parteitag bat er die Delegierten um Nachsicht für sein Verhalten. Er räumte ein, einen Fehler gemacht zu haben. Es tue ihm leid. Er hoffe dennoch, dass die Delegierten ihn ins CDU-Präsidium wählen. Die Arbeitnehmerinteressen müssten dort vertreten werden, fügte er hinzu. (nz)

