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Struck droht mit Konsequenzen in Folteraffäre

22. Nov 2004 19:50
Bundesverteidigungsminister Struck will die Verantwortlichen für die Misshandlungen von Bundeswehr-Rekruten zur Rechenschaft ziehen.

Im Fall der Misshandlung von Bundeswehrrekruten hat Bundesverteidigungsminister Peter Struck Konsequenzen angekündigt. «Alle diejenigen, die dafür verantwortlich sind, werden entsprechend auch zur Rechenschaft gezogen», sagte Struck am Montag in Berlin. Eine solch schwere Verletzung der Dienstpflicht könnte «in keiner Weise von uns toleriert werden».

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Wie Struck sagte, gebe es neben den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in Münster auch «disziplinare Ermittlungen». Zurückgewiesen hat das Verteidigungsministerium Vorwürfe, laut denen die Bundeswehr den Verdachtsfällen nur schleppend nachgeht.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen 20 Unteroffiziere und einen Hauptmann des Instandsetzungsbataillons in Coesfeld im Münsterland. Sie sollen im Rahmen einer Übung Untergebene misshandelt haben. (nz)

 
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