Ursprünglich hatte der CDU-Landesvorstand ein Verfahren vereinbart, wonach sich Teufel bis zum Ende des Jahres entscheiden soll und ein Landesparteitag dann am 12. Februar in Heilbronn über die Spitzenkandidatur bestimmt. Der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landesgruppe, Andreas Schockenhoff, warnte denn auch davor, Teufel «einen Abgang in Würde» zu verweigern. Damit begebe man sich «nicht in eine Position der Stärke». Er forderte stattdessen eine «unaufgeregte Analyse, in welcher Konstellation wir die optimale Chance für einen Wahlsieg 2006 haben».
Der 65-jährige Teufel hatte wiederholt gesagt, er werde sich «rechtzeitig» vorher erklären, ob er noch einmal antreten will. In den vergangenen Wochen mehrten sich jedoch die Stimmen, die sich für einen Generationswechsel in der baden-württembergischen CDU aussprachen. (nz)