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Württemberg-CDU will zügig
Klarheit über Teufels Zukunft

21. Okt 2004 18:46
Baden-Württembergs Ministerpräsident Erwin Teufel
Die baden-württembergische CDU-Landesgruppe im Bundestag erwartet eine «schnelle Entscheidung» darüber, ob Ministerpräsident Teufel eine weitere Amtszeit anstrebt. Er solle einen «Abgang mit Würde» bekommen.

Die seit Monaten andauernde Diskussion über die politische Zukunft des Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg und CDU-Landesvorsitzenden Erwin Teufel könnte schon bald beendet sein. Laut einem Bericht der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» verdichten sich die Hinweise, dass es in der kommenden Woche eine Entscheidung geben wird.

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Vertraute und Parteifreunde hätten Teufel «dringend geraten», vor der Klausursitzung von Landtagsfraktion und Landesvorstand am 30. Oktober zu erklären, ob er bei der Landtagswahl 2006 für eine weitere Amtszeit kandidieren will. «Der Wunsch der allermeisten Mitglieder und der Öffentlichkeit, jetzt schnell eine Entscheidung zu treffen, ist eindeutig zu erkennen», sagte Georg Brunnhuber, Vorsitzender der baden-württembergischen Landesgruppe der Unionsbundestagfraktion, der Zeitung.

«Abgang mit Würde»

Ursprünglich hatte der CDU-Landesvorstand ein Verfahren vereinbart, wonach sich Teufel bis zum Ende des Jahres entscheiden soll und ein Landesparteitag dann am 12. Februar in Heilbronn über die Spitzenkandidatur bestimmt.

Der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landesgruppe, Andreas Schockenhoff, warnte denn auch davor, Teufel «einen Abgang in Würde» zu verweigern. Damit begebe man sich «nicht in eine Position der Stärke». Er forderte stattdessen eine «unaufgeregte Analyse, in welcher Konstellation wir die optimale Chance für einen Wahlsieg 2006 haben».

Der 65-jährige Teufel hatte wiederholt gesagt, er werde sich «rechtzeitig» vorher erklären, ob er noch einmal antreten will. In den vergangenen Wochen mehrten sich jedoch die Stimmen, die sich für einen Generationswechsel in der baden-württembergischen CDU aussprachen. (nz)

 
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