08. Aug 2004 18:12
Die Kultusminister wollen noch im August mit den Nachbarländern über die Rechtschreibreform verhandeln. KMK-Generalsekretär Thies bemängelte den «fahrlässigen Umgang» mit dem Thema.
Es handele sich dabei aber nicht um eine Krisensitzung. Das Treffen auf Arbeitsebene sei vielmehr seit Ende Juni geplant. Bei dem Treffen in der zweiten Augusthälfte wird es laut Thies vor allem um die Zusammensetzung des «Rates für deutsche Rechtschreibung» gehen. Wie dieser zusammengesetzt werden soll, wollte er noch nicht sagen. Fest steht bislang nur, dass in dem Rat Institutionen, Journalisten und Schriftsteller über eine Weiterentwicklung der Sprache beraten sollen.
Thies rief Politik und Medien zu Besonnenheit und Sachlichkeit auf. Er bemängelte den «fahrlässigen Umgang mit einem Thema, das die Gemüter erhitzt».