Hitlers Großneffe will keine Rechte an «Mein Kampf»
Er habe nicht die Absicht, einen Prozess zu führen, wird Raubal zitiert. «Ich will mit der Sache nichts zu tun haben, gar nichts.»
Hitler hatte «Mein Kampf» 1923 während seiner Festungshaft in Landsberg geschrieben. Das Buch, in dem Hitler die Grundzüge der Ideologie des Nationalsozialismus darlegt, darf in Deutschland nur antiquarisch vertrieben und ausschließlich in einem wissenschaftlichem Kontext zitiert werden. In anderen Ländern, darunter auch Israel, sind dagegen Nachdrucke von «Mein Kampf» im Handel erhältlich.
Peter Raubal, ein Enkel von Hitlers Halbschwester Angela und ihrem Mann Leo Raubal, lebt als pensionierter Ingenieur im österreichischen Linz. Seine Tante Angelika, die als Geliebte Hitlers galt, hatte 1931 Selbstmord begangen. (nz)

