Netzeitung Logo
 
DruckenVersenden
 

Hitlers Großneffe will keine
Rechte an «Mein Kampf»

25. Mai 2004 15:01
Buchumschlag von
Nach Ansicht des Historikers Werner Maser könnte sich Hitlers Großneffe die Rechte an «Mein Kampf» sichern. Peter Raubal hat daran aber kein Interesse.

Peter Raubal, ein Großneffe von Adolf Hitler, könnte vor Gericht Ansprüche auf Tantiemen aus «Mein Kampf» geltend machen. Das behauptete der deutsche Historiker Werner Maser in der «Bild am Sonntag» (BamS). Raubal streitet jedoch jegliches Interesse daran ab.

Er habe nicht die Absicht, einen Prozess zu führen, wird Raubal zitiert. «Ich will mit der Sache nichts zu tun haben, gar nichts.»

Mehr in der Netzeitung:
Maser hatte der BamS gesagt, Raubal hätte gute Chancen, sich in einem Zivilverfahren die Urheberrechte zu sichern, die beim Freistaat Bayern liegen. Schließlich sei er der einzige noch lebende Verwandte Hitlers, sagte der 81-jährige Historiker, der die 1983 vom «Stern» veröffentlichten angeblichen Hitler-Tagebücher als Fälschung enttarnt hatte.

Hitler hatte «Mein Kampf» 1923 während seiner Festungshaft in Landsberg geschrieben. Das Buch, in dem Hitler die Grundzüge der Ideologie des Nationalsozialismus darlegt, darf in Deutschland nur antiquarisch vertrieben und ausschließlich in einem wissenschaftlichem Kontext zitiert werden. In anderen Ländern, darunter auch Israel, sind dagegen Nachdrucke von «Mein Kampf» im Handel erhältlich.

Peter Raubal, ein Enkel von Hitlers Halbschwester Angela und ihrem Mann Leo Raubal, lebt als pensionierter Ingenieur im österreichischen Linz. Seine Tante Angelika, die als Geliebte Hitlers galt, hatte 1931 Selbstmord begangen. (nz)

 
Drucken
VersendenSocial Bookmark Mister Wong Yigg Google del.icio.us Oneview Webnews
 
Zu weiteren Bildergalerien
Zu weiteren Bildergalerien
Zum Wissenstest

Alle Wissenstests

Zum Wissenstest

Alle Wissenstests

Sie müssen JavaScript aktiviert und Flash 8 installiert haben, um diese Seite in vollem Umfang nutzen zu können.
 
CDU-Minister zu Ypsilanti: 
«Häme hat schon immer geschadet»
Aufarbeitung der Finanzkrise: 
«Auch Gewerkschaften haben Fehler gemacht»
Zum Wissenstest

Alle Wissenstests

Live Top 5
netzeitung.de auf Ihrer iGoogle-Seite
Aus anderen Ressorts
Zur Autogazette

Geschäftsführer: Dr. Robert Daubner | Chefredakteurin: Domenika Ahlrichs | Impressum | Datenschutz
NZ Netzeitung GmbH · Karl-Liebknecht-Str. 29 · 10178 Berlin · Tel.: 030 23 27 6840 · Fax: 030 23 27 6874
Alle Rechte © 2008 NZ Netzeitung GmbH
 
Vermarktung: DZH Online Media Sales Group GmbH
 
IT & Security by Procado
 
[ai:ti]-Quotes&Charts: IT Future AG
Quellen der Börsendaten: IT Future AG, Standard&Poor's Comstock Inc. und weitere.