18. Feb 2004 14:58, ergänzt 22:43
DaimlerChrysler trennt sich von dem wegen fahrlässiger Tötung verurteilten Testfahrer Er habe gegen interne Regeln verstoßen. Reaktionen auf das Gerichtsurteil waren überwiegend positiv.
Der 34-Jährige habe gegen interne Regelungen verstoßen. Die schrieben rücksichtsvolles Fahren und das Einhalten der Straßenverkehrsordnung vor.Ob das Unternehmen darüber hinaus Konsequenzen aus dem noch nicht rechtskräftigen Urteil zieht, ist bislang unklar. Die Sprecherin sagte, es werde nun überprüft, ob die internen Vorgaben ausreichen oder verschärft werden müssten.
Das Amtsgericht Karlsruhe hatte den Mann am Mittwochmorgen zu einer achtzehnmonatigen Haftstrafe wegen fahrlässiger Tötung in zwei Fällen verurteilt. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass der Versuchsingenieur im vergangenen Juni durch zu schnelles und zu dichtes Auffahren auf einer Autobahn bei Karlsruhe einen Unfall verursacht hat, bei dem eine 21-jährige Frau und ihre zweijährige Tochter getötet wurden.