netzeitung.deMöglicher Beweis für Messners Unschuld

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Reinhold Messner (Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Reinhold Messner
Quelle: NZ Netzeitung GmbH

Im Himalaya sind sterbliche Überreste des Bruders von Reinhold Messner gefunden worden. Diese könnten beweisen, dass Messner seinen Bruder nicht im Stich ließ.

Wissenschaftler haben festgestellt, dass es sich bei im Himmalaya gefundenen menschlichen Überresten um Knochen des jüngeren Bruders von Reinhold Messner handelt. Der Fund sei bereits vor drei Jahren gemacht worden, aber erst jetzt habe eine DNA-Analyse die Identität zweifelsfrei bestätigt, berichtet die «Bild»-Zeitung.

Der 23-Jährige Günther Messner hatte 1970 zusammen mit seinem 25-jährigen Bruder Reinhold an einer Expedition auf dem Nanga Parbat teilgenommen. Reinhold Messner hatte stets gesagt, sein Bruder sei beim Abstieg von einer Eislawine erfasst worden. Andere Expeditionsteilnehmer hatte ihm jedoch vorgeworfen, er habe seinen Bruder im Stich gelassen um allein einen spektakuläreren Abstieg zu wagen.

Die Knochen wurden nun aber in der Nähe der Stelle gefunden, die Messner angegeben hatte. Messner sagte der Zeitung, er hoffe, dass die Rufmordkampagne gegen ihn nun endgültig zusammenbreche. (nz)