10.11.2003
Herausgeber: netzeitung.de
Laurenz Meyer
Quelle: NZ Netzeitung GmbH
CDU-Generalsekretär Meyer hat den Umgang seiner Partei mit dem Abgeordneten Hohmann verteidigt. Die Rüge sei eine ausreichende Strafe für dessen antisemitische Äußerungen, hieß es. Thema: Der Fall Hohmann Rau ruft zum Widerstand gegen Rechts auf CDU-Politiker Nitzsche entschuldigt sich Ex-Kommandeur Günzel erwägt Klage Juden im Kommunismus: Wie es wirklich war
CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer hat die Entscheidung seiner Fraktion verteidigt, den CDU-Abgeordneten Martin Hohmann nicht aus der Fraktion auszuschließen. Im Parteiengesetz gebe es für einen solchen Schritt hohe Hürden, sagte Meyer in der Sendung «Sabine Christiansen». Er halte die Rüge der Partei und die Versetzung Hohmanns von dem Innen- in den Umweltausschuss für ausreichende Maßnahmen, sagte Meyer.
Hohmann war wegen antisemitischer Äußerungen in die Kritik geraten. Er wolle nicht, dass es zu einem jahrelangen Rechtsstreit über den Fall komme, so Meyer. Hohmanns Landesverband die CDU in Hessen distanzierte sich am Wochenende ebenfalls von den Äußerungen Hohmanns. (nz)