Auch soll sich Nitzsche bei einem Vortrag vor der Dresdner Burschenschaft Cheruscia abfällig über Türken geäußert haben, wie der MDR am Abend berichtete. Er habe dabei Furcht geäußert vor einem «Deutschland, in dem der letzte Ali aus der Moschee Zuflucht nehmen könne». Außerdem habe er dabei türkische Flüchtlinge als «parasitär» bezeichnet, wie der Sender aus einem Fax zitierte, welches Mitglieder der Burschenschaft geschickt hatten.Der sächsische CDU-Landesvorstand hat von Nitzsche eine korrekte Entschuldigung gefordert. Nitzsche müsse sich sofort entschuldigen und Kontakt zum deutsch-türkischen Forum der CDU in Nordrhein-Westfalen aufnehmen. Das beschloss der Parteivorstand am Freitagabend einstimmig.
Der Landesverband distanzierte sich entschieden von allen Äußerungen und forderte eine «unverzügliche Aufklärung» der Vorwürfe.
In der Union gibt es Forderungen, Nitzsche aus der Fraktion und auch aus der Partei auszuschließen. (nz)