GSG 9 begutachtet Möllemanns Todessprung
16.06.2003
Herausgeber: netzeitung.de
Ein GSG-9-Experte soll den tödlichen Fallschirmabsprung des 57-Jährigen anhand der Funde an der Absturzstelle und der Videoaufnahmen analysieren. Ein Ergebnis erwarte man jedoch «eher in Wochen als in Tagen», hieß es in Essen.
Zeugen zufolge hat Möllemann vor seinem letzten Absprung das elektronische Sicherheitssystem nicht aktiviert. Diese hätte im Unglücksfall den Reserveschirm geöffnet. Bis zum Aufschlag soll Möllemann in Freifallhaltung geblieben sein. Dies bedarf nach Expertenaussage einer bewussten Anstrengung. (nz)

