16. Jun 2003 12:34, ergänzt 14:10
Die FDP-Führung habe keine «Hatz» auf Möllemann veranstaltet, so Schatzmeister Rexrodt. Sie habe lediglich versucht, die Partei zu schützen.
«Dass wir eine Hatz in Richtung Jürgen Möllemann gemacht hätten, um ihn persönlich zu vernichten, um ihn rauszudrängen, das stimmt nicht, das ist nicht richtig», sagte Rexrodt in der ARD-Sendung «Sabine Christiansen» am Sonntagabend.Der Bundesschatzmeister der Partei war nach Ansicht des schleswig-holsteinischen FDP-Politikers Wolfgang Kubicki dabei der treibende Motor. Kubicki hatte gesagt: «Besonders die Rolle unseres Schatzmeisters Günter Rexrodt beurteile ich sehr kritisch, weil er sich als Strafverfolger aufgespielt und mit seinem martialischen Auftreten die Stimmung gegen Jürgen zusätzlich angeheizt hat.»
«Es ging nur darum, die Partei zu schützen», verteidigte sich nun Rexrodt. Die hätte sich ja strafbar gemacht, wenn sie nicht die Umstände aufgeklärt hätte, unter denen Möllemann sein Wahlkampfflugblatt finanzierte.