netzeitung.deDealer starb an Sauerstoffmangel

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Hirnschäden nach Sauerstoffmangel: Dies hat den Tod eines mutmaßlichen Drogendealers verursacht, der nach dem Einsatz eines Brechmittels ums Leben gekommen war.

Der in Hamburg nach einem Brechmitteleinsatz gestorbene Drogendealer ist durch einen Hirnschaden infolge Sauerstoffmangels ums Leben gekommen. Die Obduktion habe jedoch «keine Anhaltspunkte für größere äußere Gewaltanwendung oder für Abwehrverletzungen» ergeben. Dies teilte die Hamburger Staatsanwaltschaft am Freitag unter Berufung auf das vorläufige Obduktionsergebnis des Instituts für Rechtsmedizin der FU Berlin.

Nach dem Brechmitteleinsatz waren im Magen- und Darmtrakt des 19-jährigen Kameruner am Sonntag zunächst 41 Crack- und Kokain-Kügelchen mit einem Gesamtgewicht von 5,5 Grammm gefunden worden. Bei der Obduktion am Freitag fanden die Rechtsmediziner laut Staatsanwaltschaft vier weitere Kügelchen, bei denen es sich um Crack handeln soll.

Der Obduktionsbericht habe keine Verletzung am Gaumen der Leiche genannt. Auch die Untersuchung der inneren Organe, insbesondere des Herzens, habe keine Auffälligkeiten ergeben. Verletzungen in Luft- und Speiseröhre erforderten nach Angaben der Rechtsmediziner weitere feingewebliche Untersuchungen, teilte die Staatsanwaltschaft mit. (nz)