Aber gleichzeitig Entwarnung in Hessen: 

netzeitung.deDrei neue Grippe-Verdachtsfälle in Deutschland

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Ulla Schmidt und der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI) Jörg Hacker (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Ulla Schmidt und der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI) Jörg Hacker
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In Deutschland werden derzeit zehn Menschen auf Schweinegrippe hin untersucht, bei dreien davon gibt es vorerst Entwarnung. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt mahnte dennoch zur Wachsamkeit.

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat drei neue Verdachtsfälle von Schweinegrippe in Deutschland bestätigt. Im ARD-«Morgenmagazin» sagte die Ministerin: «Wir haben drei neue Verdachtsfälle, so dass insgesamt im Moment zehn Verdachtsfälle überprüft werden.» Die Ministerin betonte, die Schweinegrippe könne mit den vorhandenen Medikamenten bekämpft werden. Die Verdachtsfälle auf Mexiko-Grippe in Hessen bestätigten sich nicht. Wie die Behörden erklärten, verliefen Schnelltests in allen drei Fälle negativ. Bei den Betroffenen handelt es sich um Frauen, die aus Mexiko und den USA zurückgekehrt waren. Alle drei Patientinnen hatten leichte Grippesymptome aufgewiesen.

Die Lage schätzte Schmidt so ein: «Ich bin schon besorgt über die Entwicklung, weil wir auch in den letzten Tagen eine sehr starke Dynamik haben.» Überall auf der Welt träten auch bestätigte Verdachtsfälle auf. «Wir müssen wachsam sein. Und ich bin sehr froh, dass wir in den letzten Jahren sehr intensiv daran gearbeitet haben, dass wir hier in Deutschland einen Pandemie-Plan haben. Dass die Kommunikation vom Bund in die Länder bis in die Kommunen optimal aufgebaut ist.» Die Ministerin begrüßte, dass auf Lufthansa-Flügen von und nach Mexiko ein Arzt an Bord der Maschinen sei.(AP/dpa)