Auch ACE-Sprecher Rainer Hillgärtner erklärte in Stuttgart: «Mit politischen Knallfröschen lässt sich keine nachhaltige Unfallverhütung betreiben.» Statt Überwachung per Satellit sollten sich junge Führerscheinnovizen von erwachsenen Vertrauenspersonen als Beifahrer begleiten lassen. «Das hat sich im Interesse der Verkehrssicherheit schon bewährt und wird längst praktiziert – von Skandinavien bis Bayern.»Eine aufgerüstete Blackbox im Auto hingegen lehne man aus Gründen des Datenschutzes ab, sagte Hillgärtner. «Von dort bis zur elektronischen Fußfessel ist es nicht mehr weit. Wir haben es hier aber mit Fahrschulabsolventen zu tun und nicht mit Verbrechern auf Freigang.» (AP)