01. Dez 2008 13:32
Die Ermittlungen gegen den ehemaligen Hamburger Justizsenator sind in vollem Gange. Sein Einsatz als Sterbehelfer könnte ihn drei Jahre ins Gefängnis bringen.
Sie ermitteln gegen Kusch wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz, also des unerlaubten Abgebens und Handels mit Medikamenten. Der ehemalige Hamburger Justizsenator Kusch hat seit Juni fünf ältere Menschen beim Suizid begleitet. Zuletzt nahm sich am Freitag eine 97-Jährige aus Bergisch Gladbach das Leben. Die Duisburger Staatsanwaltschaft wartete am Montag nach eigenen Angaben noch auf die Ergebnisse der toxikologischen Untersuchungen. Die Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt seit Ende Oktober gegen Kusch, nachdem dieser eine 84 Jahre alte Rentnerin beim Suizid begleitet hatte. Die Frau war laut Staatsanwaltschaft an