Pessimistischerer Ausblick:
Schätzer kürzen Steuerprognose für den Bund
05.11.2008
Herausgeber: netzeitung.de
Der Gesamtstaat also neben dem Bund auch Länder und Gemeinden kann indes auch im nächsten Jahr zusätzliche Einnahmen einplanen. 2009 soll das rund eine Milliarden Euro sein. Für das laufende Jahr beträgt das Plus gegenüber der Mai-Prognose rund 7,4 Milliarden Euro, teilte das Ministerium mit. Davon würden vor allem die Kommunen profitieren, hieß es aus dem Kreis der Steuerschätzer.
Insgesamt werden demnach nun für 2008 Steuereinnahmen zwischen 561,8 und 561,9 Milliarden Euro erwartet. Das Gesamtaufkommen könnte 2009 nach den bisherigen Berechnungen auf rund 572 Milliarden Euro klettern. Wegen der Unwägbarkeiten durch die weltweite Finanz- und Konjunkturkrise gestaltete sich die Steuerschätzung dem Vernehmen nach besonders schwierig.
Die Fachleute aus Bund, Ländern, Kommunen und Wissenschaft hatten seit Dienstag in Hildesheim getagt. Die Vorhersage dient als Grundlage für die Haushalts- und Finanzplanung des Bundes und der Länder in den kommenden Wochen. (nz/dpa/AP)

