1983 wurde ein Untersuchungsausschuss beauftragt, diese Form der „politischen Landschaftspflege“ zu prüfen. Neben dem damaligen FDP-Bundeswirtschaftsminister Otto Graf Lambsdorff, dessen Vorgänger Hans Friderichs und dem Bundestagspräsidenten Rainer Barzel soll auch Helmut Kohl Bargeld von Flick erhalten haben. Da letzterer den Geldempfang vor dem Untersuchungsausschuss teilweise bestritt, stellte der damals Grüne-Politiker Otto Schily Anzeige. Wie bekannt wurde, nicht zu Unrecht. Nach Angaben von Eberhard von Brauchitsch, einstiger Flick-Manager, und Uwe Lüthje, seinerzeit Generalbevollmächtigter der CDU-Schatzmeisterei, ist Kohl nur durch Lüthjes Falschaussage vor dem Untersuchungsausschuss in den 80er Jahren mit heiler Haut davongekommen. (nz)