28. Aug 2008 12:11
Ministerpräsident und Landtag von Rheinland-Pfalz haben den Opfern des Flugzeugunglücks von Ramstein gedacht. Die Katastrophe hat tiefe Narben hinterlassen, aber auch Änderungen bewirkt.
Viele Betroffene hätten das Ereignis bis heute nicht verarbeiten können. Beck sagte, der Staat habe versucht, mit seinen materiellen Mitteln den Opfern der Katastrophe zu helfen. Auch seien zahlreiche Konsequenzen gezogen worden, vor allem im Rettungswesen, im Katastrophenschutz und in der Zusammenarbeit zwischen militärischen und zivilen Stellen. Nicht zuletzt sei die Tradition der Flugtage auf dem US-Stützpunkt Ramstein für immer beendet worden. Dennoch bleibe ein Gefühl der Ohnmacht. «Man kann dem Unglück keinen Sinn geben», betonte Beck. Dennoch dürften die Lehren aus Ramstein nicht vergessen werden. Zivilisten dürften dem Risiko, das aus militärischer Technik entstehe, nicht in unzulässiger Weise ausgesetzt werden.