28. Aug 2008 08:21
Weniger als die Hälfte meldeten sich in diesem Jahr freiwillig für den Dienst an der Waffe, so Zeitungen unter Berufung auf interne Statistiken. «Bezahlung ist eben nicht alles» – auch Tod und Verwundung sei Teil des Einsatzes am Hindukusch.
Bei einem Sprengstoffanschlag in der Nähe von Kundus im Norden des Landes wurde am Mittwoch ein 29 Jahre alter Hauptfeldwebel getötet. Er gehörte zum Fallschirmjäger-Bataillon 263 der Saarlandbrigade aus Zweibrücken (Rheinland-Pfalz). Damit erhöht sich die Zahl der seit Beginn des Einsatzes 2002 ums Leben gekommenen deutschen Soldaten der internationalen Afghanistan-Schutztruppe ISAF auf 28. Drei Kameraden des Patrouillenführers wurden leicht verletzt. Nach einem Bericht von «Spiegel Online» bekannten sich die radikal-islamischen Taliban zu der Tat.Bundeswehr-Piloten würden nach langen und anstrengenden Afghanistan-Einsätzen lukrative Angebote ziviler Airlines vorziehen, berichtet die «Rheinische Post» weiter. Luftwaffeninspekteur Generalleutnant Klaus-Peter Stieglitz sei wegen des Aderlasses bereits bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vorstellig geworden.