08. Aug 2008 09:42
Er steht als SPD-Spitzenkandidat selbst im Wahlkampf und entdämonisiert die Linke. Doch beim Bruch von Wahlversprechen kennt Franz Maget keine Toleranz. Ein klares Signal geht nach Hessen.
Die Zusammenarbeit mit der Linken sei nicht grundsätzlich abzulehnen. «Andrea Ypsilanti könnte es machen, wenn sie es nicht vor der Wahl kategorisch ausgeschlossen hätte. Es geht hier um die Glaubwürdigkeit.» Ypsilanti habe die Tür zur Linken im Wahlkampf deutlich hörbar zugemacht, sagte Maget. «Und wenn die Tür zu ist, ist sie zu.» Es sei «kein Vergehen, mit der Linken zu kooperieren» - das sehe man an der rot-roten Koalition in Berlin, die seit Jahren gut funktioniere, und auch in Mecklenburg-Vorpommern habe es eine rot-rote Koalition gegeben. «Nirgendwo ist daraufhin der Kommunismus ausgebrochen», betonte Maget. Für Bayern schließt er sein solche Zusammenarbeit jedoch aus – auch im