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Treffen mit Merkel und Steinmeier: 

Obama spricht über Krisenherde

24. Jul 2008 14:15, ergänzt 15:43
Winken für die Fotografen: Obama mit Merkel
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Beim ersten Treffen der Bundeskanzlerin mit Obama gab es viel zu bereden: Im Gespräch mit Merkel wie auch später mit Außenminister Steinmeier ging es vor allem um Fragen der Sicherheitspolitik. Viel Stoff also für die kurze Zeit.

Der demokratische US-Präsidentschaftsbewerber Barack Obama hat auf seiner Stippvisite in Berlin nach Bundeskanzlerin Angela Merkel auch Außenminister Frank-Walter Steinmeier getroffen.

Mit Merkel sprach er über die internationalen Krisenherde. Im Mittelpunkt hätten die intensive Erörterung außenpolitischer Themen vom Iran, über die Lage in Afghanistan und Pakistan bis hin zum Nahost-Friedensprozess gestanden. Auch der Nato-Gipfel 2009 in Deutschland und Frankreich sei erörtert worden, teilte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm mit.

Neben diesen sicherheitspolitischen Themen sei es um die Fortführung der transatlantischen Wirtschaftspartnerschaft und Klima- und Energiefragen gegangen. Auch die Situation der Weltwirtschaft sei thematisiert werden. Zudem wurde demnach die Notwendigkeit der Zusammenarbeit auf internationaler Ebene und in internationalen Organisationen zur Lösung wichtiger globaler Fragen besprochen.

Die Kanzlerin und Senator Obama hoben die große Bedeutung von engen und freundschaftlichen deutsch-amerikanischen Beziehungen hervor, wie der Sprecher sagte.

Steinmeier betont zivilen Wiederaufbau in Afghanistan

SPD-Außenminister Steinmeier sagte nach seinem Treffen mit dem US-Senator, er habe für eine verstärkte transatlantische Zusammenarbeit vor allem in den Bereichen Umwelt, Klima sowie Abrüstung und Rüstungskontrolle geworben.

Außerdem habe er das deutsche Engagement in Afghanistan hervorgehoben. Er habe dies dem designierten Kandidaten der US-Demokraten erläutert und dabei besonders auf das Zusammenwirken von zivilem Wiederaufbau und militärischer Absicherung hingewiesen.

Wilhelm resümierte, bei dem Treffen im Kanzleramt sei ein «sehr offenes und in die Tiefe gehendes Gespräch in sehr guter Atmosphäre» geführt worden. Das Treffen dauerte rund eine Stunde. Es war die erste Begegnung Merkels mit dem designierten Kandidaten der US-Demokraten.
Auch Steinmeier sagte, die Unterredung habe in einer «offenen und vertrauensvollen Atmosphäre» stattgefunden. (dpa/AP)
 
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