Merkel ermutigte al-Maliki dazu, Kontakte mit der deutschen Wirtschaft zu knüpfen und zu vertiefen. So könnten Pakete vereinbart werden, zum Beispiel die Partizipation deutscher Firmen an Rohstoffvorkommen als Gegenleistung für die Bereitstellung technologischen Know-hows. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) erwartet für die nächsten Jahre zweistellige Wachstumsraten in den Handelsbeziehungen. «In den 70er und 60er Jahren war die deutsche Wirtschaft für den Irak einer der wichtigsten Handelspartner überhaupt. Daran können wir anknüpfen», sagte DIHK-Außenwirtschafts-Chef Axel Nitschke der «Passauer Neuen Presse». Das Potenzial sei riesig.
Zurzeit kurbele der Irak gerade sein Ölgeschäft wieder an. «Bei der Fördertechnologie sind auch deutsche Anbieter gefragt», sagte Nitschke. Nachfrage, von der deutsche Unternehmen profitieren könnten, gebe es jedoch auch im Baubereich, bei der Wiederherstellung der Infrastruktur. (AP)