Eklat im sächsischen Landtag: 

netzeitung.deNPD-Kandidat unerwartet beliebt

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Überraschung im sächsischen Landtag: NPD-Kandidat erhält elf Stimmen (Foto: dpa<br/>Quelle: NZ Netzeitung GmbH)

Lupe Überraschung im sächsischen Landtag: NPD-Kandidat erhält elf Stimmen
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Sächsische Politiker zeigen bisweilen ein bemerkenswertes Abstimmungsverhalten. Zwar machten sie den CDU-Politiker Tillich mit großer Mehrheit zum Regierungschef, gaben aber auch einem NPD-Mann überraschend viele Stimmen.

Bei der Wahl des neuen Regierungschefs von Sachsen hat die NPD besser als erwartet abgeschnitten. Der von den Rechtsextremen aufgestellte Kandidat Johannes Müller erhielt in der geheimen Abstimmung elf Stimmen - und damit drei mehr als die Anzahl der NPD-Fraktionssitze.

Schon einmal, bei der Wahl von Stanislaw Tillichs Vorgänger Georg Milbradt, zeigten die Landtagsabgeordneten in Dresden viel Sympathie mit der Rechtsaußen-Partei. 2004 bekam der NPD-Kandidat zwei Stimmen mehr, als die Partei Sitze hatte. Diesmal könnten die Stimmen allerdings von den drei fraktionslosen Abgeordneten gekommen sein, die ehemals Mitglied der NPD-Fraktion waren. Sicher ist das jedoch nicht. (nz)