25. Mai 2008 13:59
Wie eine Stimme aus dem Off meldet sich der frühere SPD-Vize wieder einmal zu Wort. Er kritisiert das Ansinnen seiner Partei, eine Gegenkandidatin für die Wahl des Bundespräsidenten aufzustellen.
Die SPD würde damit ein Signal für ein rot-rot-grünes Bündnis auf Bundesebene setzen, so der ehemalige Bundeswirtschaftsminister. Denn nur mit den Stimmen von Grünen und Linken hätte Schwan Aussichten auf einen Wahlerfolg in der Bundesversammlung. «Für die SPD wäre das der Beginn einer Wende - gemeinsam mit PDS-Rot, weg aus der politischen Mitte.»Clement befürwortete eine zweite Amtszeit von Bundespräsident Horst Köhler und lobte dessen «untadelige überparteiliche Amtsführung und sein unüberhörbares Engagement für eine Fortsetzung der Reformpolitik». Das spreche für ihn und mache ihn außerordentlich beliebt. Köhler, der seine Bereitschaft für eine zweite Amtszeit am Donnerstag bekanntgegeben hatte, wird von Union und FDP unterstützt.