«Für mich als Christdemokrat gilt: Menschenrechte sind unteilbar. Auch unsere glückliche Erfahrung mit der Überwindung von Unfreiheit verpflichtet uns dazu, Menschen in ihrem Streben nach Freiheit zu unterstützen», sagte Kauder. Wulff richtete an die Adresse des Außenministers: «Der Dalai Lama hat sich zu einem China und zur Gewaltfreiheit bekannt. Beides ist lobenswert - auch seitens der Bundesregierung.»Der geschäftsführende hessische Ministerpräsident Koch sagte, Steinmeier gehe das Risiko ein, in die China der Eindruck entstehe, die Menschenrechtsfrage sei doch nicht so ein zentrales Anliegen der Bundesregierung, wie es durch den Empfang der Kanzlerin zum Ausdruck gebracht worden ist.» Ein solcher Eindruck wäre fatal, sagte Koch, der als langjähriger Freund des Dalai Lama gibt.