In der 50-jährigen Geschichte des Nachrichtendienstes haben mehrere BND-Präsidenten immer wieder dafür plädiert, dass der BND wegen der unmittelbaren Kommunikation direkt am Regierungssitz vertreten sein müsste.
Die Nähe zu Kanzleramt und Parlament kann vielleicht Reisekosten sparen, nicht jedoch eine wirkungsvolle Kontrolle des BND. Derzeit mühen sich die Parteien, die parlamentarische Begleitung der Geheimdienstarbeit zu überarbeiten.
Union und SPD sprechen mit der FDP darüber, wie sie die Arbeit des Parlamentarischen Kontrollgremiums auf eine neue Grundlage gesetzliche stellen könnten. Auch die Grünen und die Linkspartei haben Vorstellungen dazu für das neu zu fassende Gesetz über die Geheimdienstkontrolle.