29. Apr 2008 16:11
Ein Gericht in Lhasa hat zahlreiche Menschen, die während der Unruhen in Tibet festgenommen wurden, zu langjährigen Haftstrafen veruteilt. Besonders hart traf es einen Mönch, der Regierungsgebäude zerstört und Polizisten angegriffen haben soll.
Mönch Basang habe eine Gruppe angeführt, die in Lhasa Regierungsgebäude zerstört, Geschäfte in Brand gesetzt und Polizisten angegriffen habe, berichtete Xinhua. Nach Angaben des staatlichen Fernsehsenders CCTV erhielten sieben Angeklagte Haftstrafen von rund 15 Jahren, 20 weitere wurden zu drei bis 14 Jahren Gefängnis verurteilt. Xinhua berichtete weiter, 7 Schulen, 5 Krankenhäuser und 120 Wohnhäuser seien in Brand gesetzt worden, Hunderte Geschäfte wurden geplündert. Der Schaden betrage mehr als 244 Millionen Yuan (22,4 Millionen Euro).