Clintons innerparteilicher Konkurrent Barack Obama, so Bush weiter, sei nicht zu dem Abendessen erschienen, «weil er in der Kirche ist». Der Präsident hatte damit den schweren Ärger Obamas mit einem Geistlichen im Auge, der unlängst durch aggressive und Amerika-feindliche Äußerungen schockierte. Anschließend dirigierte Bush sichtlich aufgeräumt die Kapelle des Marinekorps. Doch trotz sprühenden Humors, räumte er vor den Journalisten freimütig ein, dass er «ein bisschen wehmütig» sei.
Der Präsident und seine Ehefrau Laura dürfen noch bis Januar nächsten Jahres im Weißen Haus wohnen bleiben, bis seine Nachfolger ihre Ansprüche anmelden. An dem Diner waren auch zahlreiche VIPs dabei, wie etwa die Schauspieler Ben Affleck, Jennifer Garner und John Cusack. (dpa)