27. Apr 2008 13:09
Ein Mann hat gegen die Abschiebung nordkoreanischer Flüchtlinge aus China protestiert und versucht, sich selbst zu verbrennen. Die Polizisten konnten aber andere Demonstranten daran hindern, den Lauf eines Fackelträgers zu stören.
Bereitschaftspolizisten trennten die Streitenden wieder. Der erste Fackelträger hatte zuvor ungehindert den Weg zur Straße eingeschlagen. Wie die nationale Nachrichtenagentur Yonhap weiter berichtete, versuchte am Rand des Laufs ein Mann aus Protest gegen die Behandlung nordkoreanischer Flüchtlinge durch China sich selbst in Brand zu setzen. Der Mann habe sich in der Nähe der Fackelträger mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen. Bevor er die Flüssigkeit habe entzünden können, hätten ihn Polizisten von der Straße geholt.
Der Versuch eines anderen Protestteilnehmers, den Lauf eines Fackelträgers zu stören, wurde nach Fernsehberichten vom Begleitschutz vereitelt. Die Träger waren von mitlaufenden Beamten, Polizisten auf Motorrädern und Polizeibussen strengstens abgeschirmt. Südkorea ist die 17. Station auf dem Weg zum Olympia-Gastgeber China. Am Montag ist die Fackel in Nordkorea. (dpa)