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Angst vor Eskalation: 

Brown für Waffenembargo gegen Simbabwe

23. Apr 2008 20:40
Die Verschleppung des Wahlergebnisses hält er für inakzeptabel.
Foto: AP
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Nach dem Drama um die Schiffslieferung aus China sieht der britische Premier den Schritt als notwendig an. Kanzlerin Merkel appelliert an die afrikanischen Staaten.

Der britische Premierminister Gordon Brown hat am Mittwoch internationale Maßnahmen gegen Simbabwe gefordert. Die Verschleppung der Bekanntgabe des Ergebnisses der Präsidentenwahl und damit einhergehende Manipulationen seien völlig inakzeptabel, sagte Brown vor dem Parlament in London. Die fehlgeschlagene Waffenlieferung an Simbabwe durch einen chinesischen Frachter in der vergangenen Woche hat darüber hinaus die Notwendigkeit eines Embargos veranschaulicht, wie Brown erklärte.

Währenddessen hat Bundeskanzlerin Angela Merkel an die afrikanischen Staaten appelliert, mehr Einfluss auf Simbabwe zu nehmen. Alles müsse versucht werden, die Lage der Menschen in dem Land zu verbessern, sagte Merkel nach einem Treffen mit dem ruandischen Präsidenten Paul Kagame am Mittwoch in Berlin. Außerdem müsse alles daran gesetzt werden, dass die Simbabwer ein faires Wahlergebnis bekämen.

Die Ergebnisse der Präsidentenwahl vom 29. März sind in dem Land bisher nicht veröffentlicht. Die Opposition sieht sich als Sieger. Die Partei von Präsident Robert Mugabe hat jedoch eine Neuauszählung in 23 der 210 Wahlkreise durchgesetzt. Sie hofft damit, einen zweiten Wahlgang zu erzwingen.

Auch Kagame zeigte sich besorgt. Er hoffe, dass die Situation in Simbabwe zu einem guten Ende geführt werden könne. Afrika solle dabei auch mit Europa zusammenarbeiten. (dpa/AP)

 
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