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Tote und Verletzte im Irak: 

Heftige Kämpfe in Bagdad und Basra

19. Apr 2008 17:20
Irakische Soldaten in Basra
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Bei heftigen Kämpfen zwischen irakischen Regierungstruppen, die von US-Soldaten unterstützt wurden, und schiitischen Milizen in Basra sind mehrere Menschen getötet und verletzt worden.

Der Irak kommt nicht zur Ruhe: Im Bagdader Stadtteil Sadr City sind bei Kämpfen in der Nacht zum Samstag wieder zwölf Menschen getötet worden, wie die Polizei mitteilte. 71 Menschen wurden den Angaben zufolge mit Verletzungen in Krankenhäuser eingeliefert.

Sadr City ist zu einem der zentralen Schauplätze des Machtkampfs zwischen der Miliz des schiitischen Predigers Muktada al Sadr und den amerikanischen und irakischen Streitkräften geworden. Die irakischen Soldaten versuchten mit Unterstützung der US-Streitkräfte, einen Posten zurückzuerobern, den sie tags zuvor aufgegeben hatten.

Die Kämpfe in dem Gebiet haben zugenommen, seit am Dienstag mit dem Bau einer bis zu 3,60 Meter hohen Mauer begonnen wurde. Diese soll den nördlichen Teil, in dem die Miliz, die Mahdi-Armee, ihre Hochburg hat, vom Rest trennen. Die USA wollen damit auch die Angriffe auf die Grüne Zone in Bagdad mit den Regierungsgebäuden und der Botschaft der USA unterbinden, die von Sadr City aus mit Raketen und Mörsern beschossen wird.

Explosionen in Basra

Nach US-Angaben konnte die Besatzung eines Kampfhubschraubers eine Mörserstellung identifizieren und zerstören. Dabei seien in der Nacht zum Samstag zwei Milizionäre getötet worden.

In Basra waren laute Explosionen zu hören. Der Stadtteil Hajanija gilt als Hochburg des radikalen Schiiten-Predigers Muktada al-Sadr. Die Regierung hatte im März mit einer Offensive gegen Al-Sadrs Miliz begonnen. Der schiitische Regierungschef Nuri al-Maliki will Al-Sadr zwingen, seine Miliz, die sogenannte Mahdi-Armee, aufzulösen. Im Norden des Iraks wurden bei Bombenanschlägen in den Städten Mossul und Kirkuk mindestens fünf Menschen getötet. (AP/dpa)

 
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