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Präsidentschaftswahl in den USA: 

McCain liegt in Umfrage vor Obama und Clinton

18. Apr 2008 09:26
McCain kann sich über das Ergebnis einer Umfrage freuen
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Der republikanische Kandidat könnte zum lachenden Dritten im Kampf um das Weiße Haus werden. Denn die beiden verstrittenen demokratischen Politiker verlieren an Zustimmung.

Das erbitterte Duell zwischen den beiden demokratischen Präsidentschaftsbewerbern Hillary Clinton und Barack Obama hat dem designierten republikanischen Kandidaten John McCain ein Umfragehoch beschert. Nach einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage der Nachrichtenagentur AP und dem Internetportal Yahoo liegt der einstige Außenseiter vor den beiden Demokraten.

Würde Obama Kandidat, dann stimmten derzeit 34 Prozent für ihn, während 36 Prozent für McCain votierten. Auch gegen Clinton liegt der Republikaner nach Umfragen mit 37 Prozent gegenüber 36 Prozent für die Demokratin knapp vorne

Das Ergebnis der Befragung von 2000 US-Bürgern könnte vor allem auf Clinton den Druck erhöhen, das Rennen zugunsten Obamas aufzugeben, sollte sie kommende Woche bei den Vorwahlen in Pennsylvania nicht Boden auf den führenden Senator aus Illinois gutmachen.

Obamas Medienschelte

Obama warf nach einer Fernsehdebatte dem Fernsehsender ABC und den Medien allgemein vor, mit Nebenfragen die politische Auseinandersetzung zu vernebeln. Auf einer Wahlkampfveranstaltung in North Carolina sagte er am Donnerstag: «Gestern Abend haben wir einen neuen Rekord aufgestellt, weil wir 45 Minuten brauchten, auch nur über ein einziges Problem zu reden, das das amerikanische Volk interessiert. 45 Minuten, bis wir über das Gesundheitssystem, 45 Minuten bevor wir über Irak, 45 Minuten bevor wir über Benzinpreise sprachen.»

McCains Plus bei der Meinungsumfrage zur Präsidentenwahl schlug sich nicht auf seine Partei nieder. 54 Prozent der Befragten sprachen sich für die Demokraten und nur 42 Prozent seine Republikaner aus, worin sich eine unvermindert hohe Unzufriedenheit mit der Regierung von Präsident George W. Bush, der angeschlagenen Wirtschaft und dem Irak niederschlägt. (nz/AP)


 
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