Zumindest ein konkretes Ergebnis hatte das Treffen der Staats- und Regierungschefs des Bündnisses mit Russlands Präsident Wladimir Putin. Sie einigten sich auf ein Abkommen über den Transport militärischer Güter durch russisches Gebiet nach Afghanistan. Das teilte Nato-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer mit. Es sieht vor, dass militärische Güter mit Ausnahme von Waffen für die Afghanistan-Schutztruppe Isaf durch Russland gebracht werden dürfen. De Hoop Scheffer sprach von einem «positiven Geist» der Unterredung mit Putin. Trotz fortbestehender Differenzen in wichtigen Fragen wie Kosovo und Raketenabwehr habe es «keine Konfrontation gegeben.
Merkel wertete den Nato-Gipfel in der rumänischen Hauptstadt als «sehr erfolgreich und sehr politisch». Weiter meinte sie: «Ich fahre sehr zufrieden nach Hause.» In der Frage einer Aufnahme der Ukraine und Georgiens in die Militärallianz sei aus «Aufregung eine Lösung» entstanden. «Wir brauchen ja keine Gipfel, wenn nicht durch Gespräche solche Lösungen zustande kommen», betonte Merkel. (dpa)