Die Friedrich-Ebert-Stiftung ist die einzige deutsche politische Organisation dieser Art in Minsk. Chrobot hoffte allerdings auf Gespräche mit der weißrussischen Regierung in der zweiten Aprilhälfte, um die Tätigkeit des mit drei Mitarbeitern besetzten Büros doch noch fortsetzen zu können. Regierungskritiker werfen dem weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko vor, die «letzte Diktatur Europas» mit allen Mitteln aufrechtzuerhalten. Die Behörden waren in den vergangenen Tagen mit Gewalt und Razzien gegen Lukaschenko-Gegner vorgegangen. Dutzende Menschen wurden verhaftet und in Eilverfahren zu Gefängnis- und Geldstrafen verurteilt. (dpa)