Umstrittenes Rüstungsprojekt in Osteuropa: Erfolg für Bushs Raketenabwehr deutet sich an 03. Apr 2008 12:09, ergänzt 12:13  |  Abfangraketen sollen in Polen stationiert werden | Foto: dpa |
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Bisher stritten sich nur die USA, Polen und Tschechien mit Russland über die Installation eines Systems zum Abfang von Raketen. Nun will sich der Rest der Nato in diesem Konflikt gegen Moskau stellen.
Die Teilnehmer des Nato-Gipfels in Bukarest haben den Plänen der USA für ein neues Raketenabwehrsystem in Tschechien und Polen ihre volle Unterstützung zugesagt. Wie am Donnerstag aus Kreisen der US-Delegation weiter verlautete, wird das geplante Rüstungsprojekt in der Abschlusserklärung des Gipfels als Beitrag für den Schutz Europas vor der Bedrohung durch Langstreckenraketen begrüßt. Die Gipfelteilnehmer riefen Russland dazu auf, die Einwände gegen das Programm fallenzulassen.
US-Präsident George W. Bush trifft am kommenden Sonntag mit dem russischen Kollegen Wladimir Putin zusammen. Russland lehnt die Stationierung von zehn Abfangraketen in Polen und eines zugehörigen Radarsystems in Tschechien entschieden ab. Zuletzt gab es jedoch Anzeichen, dass eine Einigung möglich sein könnte.
Bush sagte vor dem Gipfel, Putin solle keine Angst vor der Nato haben, sondern «die Nato willkommen heißen, denn sie ist eine Gruppe von Staaten, die sich dem Frieden verschrieben haben». (AP)
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