22. Mrz 2008 13:22
Die Entschuldigung von Außenministerin Rice reicht ihm nicht. Der demokratische Präsdentschaftsbewerber drängt auf eine Untersuchung des Zwischenfalls. Sein republikanischer Konkurrent McCain schloss sich der Forderung an.
An den Untersuchungen müsse auch der Kongress beteiligt werden, so Obama. Alle US-Bürger hätten ein Anrecht darauf, dass private Akten auch privat blieben, betonte er. Das US-Außenministerium hatte am Donnerstagabend mitgeteilt, es habe zwei Mitarbeiter entlassen, weil sie sich offenbar unautorisiert Zugang zu Unterlagen zur Verlängerung von Obamas Reisepass verschafft hatten. Später wurde bekannt, dass auch die Passdaten von Clinton und McCain illegal eingesehen wurden.Das Außenministerium musste nach der Entlassung der Mitarbeiter kritischen Fragen stellen, warum sie zuvor nicht von Ermittlern befragt werden konnten. US-Außenministerin Condoleezza Rice entschuldigte sich für das Fehlverhalten und telefonierte mit den drei Betroffenen. «Ich habe ihm (Obama) gesagt, dass es mir leid tut und dass ich ebenfalls sehr verstört wäre, wenn ich erfahren würde, dass jemand in meine Passakten geschaut hätte», sagte Rice. McCain sagte in Paris, er verlange eine Untersuchung und eine Entschuldigung. (nz)