Die chinesischen Behörden setzten am Samstag ein weiteres Mal ihre Angaben zu den Todesopfern der Unruhen vom 14. März in der tibetischen Hauptstadt Lhasa herauf. Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete, dass fünf weitere Bewohner und ein Polizist ihren Verletzungen erlegen seien. Dadurch sei die Zahl der Toten auf 22 gestiegen. Nach Angaben der tibetischen Exilregierung kamen bei den Unruhen 99 Tibeter in Lhasa und 19 in der Provinz Gansu ums Leben.Die chinesische Regierung hat auf die größte Herausforderung in Tibet seit dem Aufstand von 1959 mit einer massiven Truppenverstärkung reagiert. Die Behörden haben zudem eine Liste mit den Namen von 21 meistgesuchten Aktivisten der Protestbewegung sowie Fahndungsfotos im Internet veröffentlicht. (nz/dpa)