Die USA und der Irak wollten am Samstag Verhandlungen über ihre langfristigen Beziehungen aufnehmen. Es gehe auch darum, eine rechtliche Grundlage für die Präsenz der US-Truppen in dem Land zu schaffen, erklärte das US-Verteidigungsministerium am Freitag. Die amerikanische Delegation wird von US-Botschafter Ryan Crocker angeführt. Außerdem gehören ihr ranghohe Vertreter des Pentagons, des Außenministeriums und des Nationalen Sicherheitsrates der USA an.Mögliche Probleme könnten bei den Verhandlungen daraus entstehen, dass die USA auf das Recht beharren, im Irak weiter Terroristen verfolgen zu dürfen. Pentagon-Pressesprecher Geoff Morrell erklärte, die USA erwarteten lange Verhandlungen, die aber im Dezember abgeschlossen sein sollten, wenn das Mandat des UN-Sicherheitsrats abläuft, das die Anwesenheit der US- und anderer Truppen im Irak regelt. Kritik gibt es im US-Kongress an den Verhandlungen. Dies bezieht sich vor allem darauf, dass die Regierung der Ansicht ist, dass das Abkommen nicht vom Kongress gebilligt werden müsse. Dahinter steht die Sorge, dass sich die USA in dem Abkommen zu einem bestimmten Truppenniveau im Irak verpflichten könnten. (AP)