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Protest gegen Walfang: 

Mit Blendgranaten gegen Stinkbomben

07. Mrz 2008 09:22
Die Walschützer greifen bei ihren Einsätzen zu Buttersäure
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Eine Umweltschutzgruppe hat einen japanischen Walfänger mit Buttersäure attackiert. Daraufhin sollen die Japaner zurückgeschossen haben. Ein Sprecher der Fangflotte bestreitet das.

Bei einer Aktion gegen japanische Walfänger sind australische Umweltschützer nach eigenen Angaben in der Antarktis beschossen worden. Ein Projektil sei in seiner kugelsichereren Weste steckengeblieben, schilderte Kapitän Paul Watson von der Umweltschutzgruppe Seas Shepherd am Freitag.

Einen weiteren Aktivisten habe eine «Blendgranate» verletzt, die von einem japanischen Walfangschiff abgefeuert worden sei.

Der Sprecher der Walfangflotte, Glenn Iwood, erklärte die Darstellung von Umweltschützer Watson sei «total falsch». «Japan hat keineswegs auf Paul Watson gefeuert», sagte er. Der australische Außenminister Stephen Smith kritisierte «alle Aktivitäten, die unrechtmäßig sein oder die zu Verletzungen oder dem Verlust von Leben führen könnten», scharf. Australien hat ebenso wie Neuseeland gegen den Walfang protestiert, versucht aber eine offene Konfrontation zu vermeiden.

Bei ihrer Aktion hatten die Walschutz-Aktivisten nach eigenen Angaben Stinkbomben auf das Fangschiff geworfen. Seas Shepherd protestiert gegen den geplanten Abschuss von rund 1000 Walen in der diesjährigen Walfangsaison.

Im Januar hatte die Besatzung eines japanischen Walfängers zwei Aktivisten der Gruppe festgehalten, sie waren erst nach Vermittlung Australiens wieder freigekommen. Japan behauptet, die Wale zu rein wissenschaftlichen Zwecken abzuschießen. Das Fleisch der Tiere wird aber meist im Handel verkauft. (dpa)

 
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