Auf die Frage, ob er McCains Kampagne wegen seiner schlechten Beliebtheitswerte nicht stören werde, reagierte Bush gelassen. «Es geht da nicht um mich.» Er habe seinen Teil getan. Bush scheidet zum Jahresende aus dem Amt. Vor wenigen Jahren waren die beiden noch erbitterte Rivalen: McCain hatte sich bereits 2000 um die Präsidentschaftskandidatur beworben, damals aber gegen Bush verloren. McCain stimmte im Senat wiederholt an der Seite der Demokraten ab. Der Senator kritisierte auch immer wieder die Politik der Regierung Bush, zum Beispiel wegen des Gefangenenlagers in Guantanamo.
McCain hat nach den vier Vorwahlen vom Dienstag bereits mehr Delegiertenstimmen, als er für die offizielle Nominierung als Kandidat der Partei braucht. Sein letzter Konkurrent, Exgouverneur Mike Huckabee, zog daraus die Konsequenz und gab seine Bewerbung auf. (AP)