Bei den Republikanern steht Senator John McCain als Kandidat bei der Präsidentenwahl am 4. November fest: Der 71-jährige Vietnamveteran gewann die Abstimmungen in Vermont, Ohio, Texas und Rhode Island mit klarem Vorsprung. McCain hat nach einer Zählung des TV-Senders CNN jetzt mindestens 1195 Delegiertenstimmen für den republikanischen Parteitag im September, vier mehr als notwendig. McCains religiös-ausgerichteter Rivale, Ex-Gouverneur und Ex-Baptistenprediger Mike Huckabee, stieg nach erneuten Abstimmungsniederlagen aus dem Rennen aus.
Noch am Wahlabend läutete McCain den Kampf ums Weiße Haus ein. «Der wichtigste Teil des Wahlkampfs beginnt jetzt», sagte er strahlend vor Anhängern in Dallas (Texas). «Ich werde die Entscheidung verteidigen, dass (der frühere irakische Machthaber) Saddam Husseins Regime vernichtet wurde», sagte McCain. Er kündigte an, von Verbündeten künftig mehr Engagement im Afghanistan-Krieg zu fordern. US-Präsident George W. Bush will US-Medien zufolge bereits am Mittwoch seine Unterstützung für die Kandidatur des Senators erklären.